Das Dilemma

Viele Trader betreiben ihr Trading neben dem eigentlichen Broterwerb – und stehen vor einem Dilemma: Das Trading wirft nicht genug ab, um es als Fulltime-Job auszuüben – damit man aber besser und profitabler wird, muss man mehr Zeit in den Märkten verbringen, um zu Lernen und zu Handeln. Dies gilt zumindest für das klassische Daytrading und viele andere Handelsstile. Die Zeit am Morgen, vor dem Gang ins Büro, oder die Zeit nach Feierabend ist meist knapp bemessen und auch mit anderen Verpflichtungen gefüllt. Nachts ist der Handel mit Währungen zwar möglich, aber würde einem eine wichtige Ruhephase rauben, was auf die Dauer nicht gut gehen würde. Am Wochenende haben die Märkte geschlossen und ein aktiver Handel ist nicht möglich.
Abhilfe kann hier die Nutzung historischer Daten schaffen. Einige Handelsplattformen, wie beispielsweise TradeNavigator ermöglichen einen “Market Replay”, d.h. man kann einen beliebigen Handelstag in einem beliebigen Markt nachvollziehen und auch handeln. Dabei lässt sich die Geschwindigkeit des Replays regulieren: Beispielsweise kann eine Globex-Session im EuroFX in zwei oder drei Stunden “durchgespielt” werden. Trader, die sehr kurzfristige Strategien handeln (kleine Timeframes bzw. kleine Tickcharts) können somit auch ihre Reaktionsgeschwindigkeit und Konzentration trainieren. Beim Replay können alle Features der Handelsplattform – z.B. Stopps, Targets und Exit-Strategien genutzt werden. Auch die üblichen Funktionen zur Auswertung des Trading stehen zur Verfügung.

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