DIE goldene Regel des Online-Trading
DIE goldene Regel des Online-Trading lautet: Machen Sie alles so einfach wie möglich!
Was heißt das?
Nun, gerade wenn man noch nicht viel Erfahrung und die nötige Sicherheit beim Trading gesammelt hat, verstrickt man sich häufig in viel zu komplizierte Handelssysteme und Strategien, in der Hoffnung IMMER richtig zu liegen.
Was gleich vorne weg gesagt, nicht möglich ist – NIE!
Trotzdem benutzen viele Trader z.B. eine Vielzahl an Indikatoren, die ihnen dann (angeblich) genau sagen können, wie sich der Kurs in Zukunft bewegen wird. Da werden dann häufig mehrere gleitende Durchschnitte, Fibonacci-Linien, Pivot-Punkte und natürlich auch der MACD-Indikator benutzt.
Aus all diesen Indikatoren heraus werden dann hoch komplexe Einstiegssignale abgeleitet, sodass die Sache dann angeblich auch wirklich sicher ist.
Dies ist vollkommener Schwachsinn und wird keinesfalls zum Erfolg führen!
Dahinter steckt häufig das Bedürfnis nach Sicherheit, z.B. der Sicherheit keinen Fehler zu machen und immer richtig zu liegen.
Mir persönlich ging es in meiner Anfangszeit aber nicht viel anders: Ich suchte ständig nach neuen geheimnisvollen Indikatoren, komplizierten Einstiegssignalen und den sogenannten heiligen Gral. Ich war nahezu besessen davon! Nächtelang durchsuchte ich die Charts, entwickelte immer wieder neue Strategien, aber alle, wirklich alle brachten am Ende Verlust.
Irgendwann während meiner Recherche las ich folgenden Satz:
„Wenn es ein perfektes Handelssystem geben würde, dann hätte der Besitzer dieses Handelssystems bereits alles Geld der Welt verdient.“
Nun, dieser Satz leuchtete mir ein und ich begann (Gott sei Dank!) einen Denkwechsel zu vollziehen.
So begann ich fürs erste damit, ALLE Indikatoren – bis auf einen – aus meinem Chart zu verbannen. Ein wirklich tolles Gefühl, denn endlich konnte ich wieder den eigentlichen Kursverlauf ohne Probleme erkennen (was vorher durch das ganze Gewirr von Indikatoren gar nicht mehr möglich war!).
Ich beschloss, wie gesagt, nur noch einen Indikator (einen einfachen gleitenden Durchschnitt) zu verwenden und diesen lediglich als zusätzlichen Absicherung für meine Candlestick-Signale.
Und, was Sie vielleicht überraschen wird: Heute arbeite ich fast EXAKT nach den gleichen Einstiegssignalen und den gleichen Regeln, denn die Einfachheit hat sich bewährt.
Fazit: Seit dem ich mich auf das absolut Notwendigste (maximal einen Indikator und einfache Regeln) konzentriere, habe ich auch kontinuierlich Gewinne eingefahren und Sie können das selbe erreichen.
Mein Rat lautet also:
Konzentrieren Sie sich fürs erste nur auf EINEN Markt, auf EINE Einstiegstechnik, auf EINEN Indikator und so weiter und so weiter. Sie werden sehen, dann wird der Erfolg kommen.
Vergessen Sie all die klugen Ratschläge von den selbsternannten Gurus und vertrauen Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand – dann kann Sie NIEMAND mehr aufhalten!
Alles Gute,
Ihr Uwe Hartmann
www.Trading-Tipps.info
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Vollkommen richtig, ich muss auch immer schmunzeln wenn die ganzen “Gurus” etliche Indikatoren verwenden und mit Backtesting ihr Handelssystem dann “perfektionieren” wollen. Die Vergangenheit ist beim Trading so gut wie nichts wert. Folglich sind auch die ganzen Indikatoren nur Wunschdenken, den Kurs vorherzusagen. Einen gesunden Menschenverstand, Marktkenntnisse, Kenntnisse über die Nachfrage und natürlich die Wirtschaftstermine sind die Grundlage für einen erfolgreichen Trader.
“Konzentrieren Sie sich fürs erste nur auf EINEN Markt, auf EINE Einstiegstechnik, auf EINEN Indikator” Im Falle der Forex ist das welche Einstiegstechnik und welcher Indikator?
Hallo Ute, willkommen in meinem Blog!
Wie Tobias schon richtig sagte, ist die Grundlage für erfolgreichen Börsenhandel nicht das Suchen und Finden eines schönen Indikators, sondern es spielen viele andere Faktoren eine Rolle.
Ich habe mich vor einigen Jahren intensiv mit Indikatoren auseinander gesetzt. Ich will nicht sagen, dass diese Periode vergeudete Zeit war, denn es hat mir zumindest die Erkenntnis gebracht, dass Indikatoren, insbesondere für den Intraday-Handel, „zu langsam“ sind. Aber, alles, was Dir ein Indikator anzeigt, hat der Preis meist schon vorweggenommen. D.h., wenn der Indikator ein Einstiegssignal generiert, ist die Party schon vorbei und beim Ausstieg läuft man Gefahr ein Teil der Gewinne abzugeben. Dieses Problem kann sich eher potenzieren, wenn man viele Indikatoren benutzt.
Es macht mehr Sinn, die Preisbewegung an sich zu beobachten und daraus einen systematischen Ansatz für den Handel abzuleiten. Mann sollte sich Fragen stellen wie: „Was ist der übergeordnete Trend?“, „Warum kommt die Preisbewegung ausgerechnet hier zum stehen?“, „Befinde ich mich in einer Konsolidierung oder einem Trend?“, „Wo sind Unterstützungen und Widerstände?“, „Wo könnte der Markt ausbrechen?“
Und ich spreche sicher auch für den Autor des Gastartikels, wenn ich sage, dass jegliche Ein-und Ausstiegs-Logik nur soviel wer ist, wie die eigene Fähigkeit den Markt zu „lesen“ und die obigen Fragen zu beantworten.
Ich sehe das ganz genau so. Gerade für Anfänger muss gelten: EINFACH TRADEN, NICHT ZU KOMPLIZIERT! Man Suche sich eine einfache Strategie, und setze sie mit Konsequenz um. Dann klappt das schon…