EUR-USD – Nachhaltiger Trendbruch?

Heute will ich den Euro mal einen Trendcheck auf höherer Zeitebene unterziehen, um die technische Großwetterlage im EUR-USD besser einschätzen zu können.
Werfen wir also mal einen Blick auf die Entwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar seit Begin des Jahres. Anfang Januar markierte der Euro ein vorläufiges Tief, und beendete damit einen ausgeprägten Abwärtstrend. Anschließend erfolgte ein Anstieg bis in den Preisbereich um die 1,3600. Der damit auf Tagesbasis einsetzte Aufwärtstrend wurde von weitere Korrekturen begleitet, beispielsweise im Bereich der 1,4000 und der 1,4500 ein. Man kann schon fast von einer Regelmäßigkeit dieser Korrekturen sprechen: mindestens einmal pro Monat setzte der Euro zu einer Gegenbewegung an, um anschließend wieder den Aufwärtstrend aufzunehmen.
Die Korrektur im April führte den Euro gegenüber dem US-Dollar bis in den Preisbereich um die 1,4200. Anfang Mai wurde dann ein vorläufiges Jahreshoch markiert. Der Euro schien unaufhaltsam die 1,5000 anzusteuern. Bei 1,4800 ging ihm allerdings dann die Luft aus, im Kerzen-Chart gut erkennbar an einer Dreier-Doji-Formation.
Der daraufhin einsetzende Abwärtsschub trägt nicht die Züge einer normalen Korrektur, wie wir sie in den letzten Monaten gesehen. Markantestes Merkmal hierfür ist, dass das Swing-Tief, bzw. die Korrektur vom April deutlich unterschritten wurde. Er spricht einiges dafür, dass wir mindestens einen Test der 1,4000 sehen werden.

Sofern sich diese Marke als Unterstützung bewährt, könnte von hier aus ein weiterer Angriff auf die 1,5000 gestartet werden. Sollte die 1,5000 tatsächlich überwunden werden, kann von einer Wiederaufnahme des Aufwärtstrends gesprochen werden.

EUR-USD-Trendcheck

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