EUR/USD: Was bringt die Zukunft?
Nicht viel neues gibt es seit nunmehr zwei Tagen von den Währungsmärkten zu berichten. Die Belastung der europäischen Währungsunion durch die Schuldenkrise diverser Länder bleibt konstant.
Nicht nur in Europa herrscht gerade eine Flaute in Sachen Konjunktur, auch die US-Daten verzeichnen Repressionswerte. Schon der Chicago-Einkaufsmanager-Index ließ die Wirtschaft zittern, doch der ISM-Index erzeugte vor zwei Tagen die größte Ernüchterung bei den Analysten, denn deren Berechnungen von etwa 53,5 bewahrheiteten sich.
Die Schuldenkrise, die Griechenland heimgesucht hat, wird derweil durch die Berichte aus den USA nahezu nichtig gemacht. Durch die Konjunktur-Misere in den USA kann an den FX-Märkten auch der Schweizer Franken nicht punkten. Das Verhältnis von EUR/CHF sei durch den Kurs USD/CHF einfach zu sehr beeinträchtigt und momentan sehr gestört.
Außerdem bestehen begründete Zweifel an der Kreditwürdigkeit der USA, welche sowohl von den Ratingagenturen Moody´s, als auch von Standard & Poor´s vor wenigen Wochen erstmals erwähnt wurden. Hilfreich für den EUR/USD-Kurs ist dies sicherlich nicht.
Die Augen sind nun auf den US-Arbeitsmarktbericht gerichtet. Nachdem in den vergangenen 28 Stunden die Marke von 1,45 nicht überschritten werden konnte, geht man bei der Veröffentlichung von enttäuschenden Arbeitszahlen aus den USA von einem längerfristigen Wert oberhalb der 1,45 aus. Dies hängt allerdings ein weiteres Mal von der Erhöhung der Leitzinsen durch die europäische Zentralbank ab.
Zwar seien die ersten Prognosen gut, dennoch könne der positive Trend durch neue Negativschlagzeilen aus Griechenland schnell wieder gekippt werden. Der Kurs von EUR/USD bei unter 1,40 sei durchaus vorstellbar.
Quelle: Webhelp



